Am 12. September wurde auf dem Glashüttengelände ein abwechslungsreicher und erlebnisreicher Tag der offenen Tür gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Einblick in unsere Arbeit, unsere verschiedenen Bereiche und die vielfältigen Angebote zu erhalten.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Familie Pelzer öffneten sich die Türen unserer Werkstätten und Arbeitsbereiche. In der Holz- und Malerwerkstatt, im Garten- und Landschaftsbau sowie im Zierpflanzenbau konnten unsere Gäste die unterschiedlichen Tätigkeiten kennenlernen und sich von der Vielfalt unserer Arbeit überzeugen. Auch unser Gewächshaus lud zum Entdecken und Staunen ein.

Besonders gefreut haben wir uns über die vielen interessierten Gespräche, die im Laufe des Tages entstanden. Bürgerinnen und Bürger sowie Politikerinnen und Politiker nutzten die Gelegenheit, sich über unsere Arbeit, unsere Angebote und die verschiedenen Arbeitsbereiche zu informieren. Es war schön zu erleben, auf wie viel Interesse unsere Arbeit stößt und wie viele Menschen mehr über unsere vielfältigen Aufgaben und Angebote erfahren wollten. Der offene und persönliche Austausch bot dabei viele interessante Gespräche und wertvolle Begegnungen.

Auch unsere Nachbarn auf dem Glashüttengelände öffneten ebenfalls ihre Türen und gaben den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, ihre Arbeit und ihre Angebote kennenzulernen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie vielfältig das Glashüttengelände ist und wie viele unterschiedliche Organisationen und Unternehmen hier miteinander leben und arbeiten. Gerade dieses vielfältige Miteinander macht das Glashüttengelände zu einem besonderen Ort.

Für besondere Highlights sorgten unsere Auszubildenden aus dem Frisierwerk. Mit kreativen Flechtfrisuren und Glitzertattoos sorgten sie bei Groß und Klein für strahlende Gesichter. Auch die Auszubildenden aus dem Verkauf waren aktiv dabei und präsentierten selbst gefertigte Produkte aus unserer Näh- und Holzwerkstatt.

Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Beim Torwandschießen, auf der Hüpfburg und an der Farbtrommel konnten sich unsere kleinen und großen Gäste austoben und kreativ werden. Dabei entstanden viele farbenfrohe und individuelle Kunstwerke.

Der Tag der offenen Tür war damit nicht nur eine schöne Gelegenheit, unsere Arbeit zu präsentieren, sondern vor allem auch ein Tag der Begegnung, des Austauschs und des gegenseitigen Kennenlernens. Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse, die vielen schönen Gespräche und den gelungenen gemeinsamen Tag.

Bildquelle: JD-PhotoArt & eigene Aufnahmen
Seit zehn Jahren gibt es die Jugendberatungsstelle im Südkreis, deren Büro sich in Kreuzau befindet. Psychologische und pädagogische Fachkräfte sind als Casemanager*innen und Streetworker*innen im gesamten Südkreis unterwegs und bieten jungen Menschen Unterstützung, Beratung und vor allem eines: ein offenes Ohr.
Hier steht die Tür offen für Jugendliche und junge Erwachsene, die einen schweren Rucksack voller Sorgen und Probleme mit sich tragen. Was genau darin steckt, hat sich in den vergangenen zehn Jahren verändert. Geblieben ist aber der Bedarf an verlässlicher Unterstützung und die Notwendigkeit, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Zu Beginn standen häufig Fragen rund um den Übergang von der Schule in das Berufsleben im Mittelpunkt: Was mache ich nach der Schule? Wie finde ich einen Ausbildungsplatz? Diese Themen beschäftigen junge Menschen auch heute noch. Doch inzwischen sind die Anliegen oft vielfältiger und komplexer.
Schulden, drohende Wohnungslosigkeit, psychische Belastungen oder Schwierigkeiten innerhalb der Familie und vieles mehr gehören mittlerweile zu den Themen, mit denen junge Menschen in die Beratungsstelle kommen. Oft kommen mehrere Probleme gleichzeitig zusammen. Auch die wirtschaftlich angespannte Situation trifft die jungen Menschen. Wer keinen Ausbildungsplatz findet und keine ausreichende finanzielle Unterstützung erhält, kann schnell das Gefühl bekommen, allein gelassen zu werden. In einigen Fällen fehlt es sogar an den vermeintlich einfachsten Dingen wie ausreichend Essen oder Produkte des täglichen Hygiene- und Pflegebedarfs. Auch hier kann die Jugendberatungsstelle konkret und unbürokratisch helfen und Lebensmittel oder Hygieneartikel als Notfallhilfe ausgeben. Denn Beratung beginnt manchmal nicht mit einem Antrag oder einem intensiven Gespräch.
Über die zehn Jahre hinweg wurde ein vielfältiges Netzwerk aufgebaut. Die Zusammenarbeit mit Schulen, dem Kreisjugendamt Düren, der Gemeinde Kreuzau, der job-com Kreis Düren und weiteren Einrichtungen ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Durch kurze Wege und gegenseitige Unterstützung können passende Unterstützungsangebote gefunden werden. Dies erfolgt nicht immer in der klassischen Beratung, sondern beispielweise beim Frühstück in lockerer Atmosphäre mit der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der job-com und den jungen Menschen.
Teilhabe und Demokratiebildung sind wichtige Aspekte der Beratungen. Deshalb beteiligt sich die Jugendberatungsstelle an Aktionen wie „JA – Jung trifft Alt“ organisiert vom Generationenforum der Gemeinde. Hier steht gesellschaftliches Miteinander im Mittelpunkt bei dem sich verschiedene Generationen treffen, um beispielsweise Plätzchen zu backen oder zu Rock ‘n‘ Roll zu tanzen. Dieses besondere Engagement wurde sogar mit einer bundesweiten Auszeichnung geehrt.
Das Wichtigste bei der Arbeit ist – aktiv dranbleiben! Es geht in der Beratungsstelle nicht darum, fertige Lösungen vorzugeben, es geht darum, die jungen Menschen ernst zu nehmen und sie auf ihrem Weg zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Möglichkeiten und Perspektiven zu entwickeln. Manche Probleme lassen sich nicht innerhalb weniger Tage lösen, die Fachkräfte bleiben deshalb im Kontakt, hören zu und gehen die nächsten Schritte mit den jungen Menschen.
Zehn Jahre Jugendberatungsstelle Südkreis bedeutet auch zehn Jahre kontinuierliche Jugendsozialarbeit. Die Themen haben sich verändert, der Auftrag ist geblieben: jungen Menschen nicht allein zu lassen, wenn der Rucksack zu schwer wird. Die Jungendberatungsstelle ist längst ein fester Bestandteil
im Unterstützungsnetzwerk im Kreis Düren geworden. Sie verbindet Beratung, konkrete Hilfe, Begegnung und Beteiligung – und bleibt auch dann dran, wenn der Weg einmal länger wird.

Von links nach rechts: Karina Siebertz (Geschäftsführerin Sozialwerk Dürener Christen e.V.), Manuela Junker (Streetworkerin Sozialwerk Dürener Christen), Kathrin Sartorius (Amt für Kinder, Jugend und Familie Kreis Düren), Sigrid Wilwers (Casemanagerin Sozialwerk Dürener Christen e.V.), Jana Henning (Streetworkerin Sozialwerk Dürener Christen), Dr. Ralf Nolten (Landrat Kreis Düren).
Das Projekt Jugendberatungsstelle Südkreis wird im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN: Brü- cken in die Eigenständigkeit“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Darüber hinaus wird das Projekt durch den Kreis Düren finanziell unterstützt.

Am Freitag, den 12.06.2026, haben 16 Mitarbeitende des Sozialwerks, darunter vier Auszubildende, die Laufschuhe geschnürt und am 4. Dürener Firmenlauf teilgenommen.
Während sich zehn Kolleginnen und Kollegen für die kürzere Strecke über 2,7 km entschieden, absolvierten sechs Teilnehmende die 5,4 km lange Runde rund um den Dürener Badesee. Bei bestem Laufwetter sorgten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke sowie unterstützende Kolleginnen, Kollegen und Freundinnen und Freunde für eine großartige Atmosphäre und viel Motivation.

Auch sportlich konnte sich das Team des Sozialwerks sehen lassen: Die vier schnellsten Kolleginnen auf der 2,7-km-Strecke erreichten in der Damenmannschaftswertung einen hervorragenden 3. Platz. Alle Teilnehmenden wurden im Ziel mit einem Finisher-Shirt für ihre Leistung belohnt.

Die Veranstaltung überzeugte erneut durch ihre besondere Stimmung mit über 1.400 Teilnehmenden, eine gelöste Atmosphäre sowie eine sehr gute Versorgung mit Getränken und Snacks, ein echtes Highlight im Veranstaltungskalender.
Ein herzlicher Dank gilt allen Läuferinnen und Läufern des Sozialwerks für ihr Engagement sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern an der Strecke. Die Begeisterung war groß, und viele freuen sich bereits auf eine Teilnahme im kommenden Jahr.
In dieser Woche durften wir einen besonderen Besuch in unserem Haus begrüßen: Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren, kam gemeinsam mit Elke Ricken-Melchert (Dezernatsleitung für Soziales, Familien und Senioren im Kreis Düren)und Karl-Josef Cranen (Amtsleitung job-com) zu uns.
Im Rahmen eines offenen, wertschätzenden und zugleich sehr konstruktiven Austauschs hatten wir als Sozialwerk die Gelegenheit, unsere vielfältigen Arbeitsbereiche vorzustellen. Dabei konnten wir aufzeigen, welche Leistungen wir bereits heute für den Kreis Düren erbringen und in welchen Bereichen wir unsere Angebote perspektivisch weiterentwickeln möchten. Ebenso wurden aktuelle fachliche und strukturelle Herausforderungen thematisiert, die uns in unserer täglichen Arbeit beschäftigen.
Der kontinuierliche Dialog mit dem Kreis Düren und seinen Vertreterinnen und Vertretern ist für uns von zentraler Bedeutung. Er bildet die Grundlage dafür, gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln und die Bedarfe der Menschen, die wir begleiten, bestmöglich zu berücksichtigen.
Wir bedanken uns herzlich für den Besuch sowie für das offene, vertrauensvolle und sehr angenehme Gespräch.

Auf dem Foto zu sehen sind: Christian Siebertz (pädagogische Leitung Sozialwerk Dürener Christen e.V.), Karina Siebertz (Geschäftsführerin Sozialwerk Dürener Christen e.V.), Karl-Josef Cranen (Amtsleitung job-com), Elke Ricken-Melchert (Dezernatsleitung für Soziales, Familien und Senioren im Kreis Düren), Dr. Ralf Nolten (Landrat des Kreises Düren) sowie Stephan Johnen (Vorstandsvorsitzender Sozialwerk Dürener Christen e.V.).
Am 04. Februar 2026 nahmen wir, das Sozialwerk Dürener Christen e.V., zusammen mit unserer Jugendberatungsstelle Kreuzau, an der Preisverleihung der Stiftung „Lebendige Stadt“ teil. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen einsam“ wurde die Gemeinde Kreuzau für ihr langjähriges und sehr erfolgreiches Projekt „JA! Jung trifft Alt“ ausgezeichnet.
Dieses Projekt fördert die generationsübergreifende Zusammenarbeit und trägt entscheidend dazu bei, die Isolation vieler Menschen zu verringern. Hier entstehen wertvolle Begegnungen durch gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, Backen und generationenübergreifende Veranstaltungen. Es wachsen tiefe Beziehungen, Patenschaften und gegenseitiges Lernen auf Augenhöhe. Junge Menschen, auch mit Lernbeeinträchtigungen oder aus benachteiligten Verhältnissen, finden Unterstützung und Ermutigung, während Ältere Wertschätzung und aktive Teilhabe erfahren.
Als Kooperationspartner des Projekts haben wir bereits gemeinsame Veranstaltungen wie Reibekuchenessen und Rock’n’Roll-Tanznachmittage organisiert.
Wir sind sehr stolz auf die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kreuzau und gratulieren vor allem Monika Paillon, Generationenbeauftragte der Gemeinde Kreuzau, zu diesem verdienten Preis.
Wir freuen uns, ein Teil dieses großartigen Projekts zu sein und haben uns sehr gefreut bei der Preisverleihung dabei sein zu dürfen.
Das Projekt Jugendberatungsstelle Südkreis wird im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
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