Erfolgsgeschichte des EU-Projekts REACH YOUth: Förderung demokratischer Werte bei Jugendlichen

Das Projekt REACH YOUth ist eine spannende Zusammenarbeit von Organisationen aus fünf europäischen Ländern, die sich gemeinsam gegen den zunehmenden Einfluss antidemokratischer und radikaler Tendenzen bei benachteiligten Jugendlichen einsetzen. Ziel ist es, ein „Democracy-Intervention-Set“ zu entwickeln – ein Bildungsset, das Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit dabei unterstützt, junge Menschen für demokratische Werte und kritisches Denken zu begeistern.

Das Projekt startete 2019 in Spanien und wurde in mehreren klar strukturierten Phasen geplant: von der Vorbereitung über die Analyse, Entwicklung, Umsetzung bis hin zur Qualitätssicherung und Verbreitung. Die Zusammenarbeit in einem multikulturellen Team war zwar herausfordernd, aber durch klare Verantwortlichkeiten, offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung wurde ein erfolgreiches Ergebnis erzielt.

Es wurden vielfältige Schulungsmaterialien, Module und eine innovative E-Learning-Plattform entwickelt, die von den Partner*innen gemeinsam erstellt und getestet wurden. Die Beteiligung erfolgte vor allem durch Multiplikator*innen – also Fachkräfte wie Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen und Jugendbetreuer*innen –, die die Methoden an Jugendliche und junge Erwachsene weitergeben. Insgesamt konnten etwa 1.700 Personen durch Workshops, Schulungen und Veranstaltungen profitieren.

Besonders motivierend für die Fachkräfte war die Möglichkeit, sich im Umgang mit radikalen Tendenzen weiterzubilden und sich mit anderen Expert*innen zu vernetzen. Auch während der Pandemie wurde viel online gearbeitet, was die Zusammenarbeit zwar erschwerte, aber auch neue Wege eröffnete.

Alle Ergebnisse des Projekts bleiben auf der Website zugänglich, und die Partner*innen stehen weiterhin für Schulungen und Beratungen zur Verfügung. Für die Zukunft plant das Team, die entwickelten Methoden in weiteren Projekten zu nutzen und noch mehr Fachkräfte sowie Jugendliche zu erreichen.

Unsere engagierte Mitarbeiterin und Kollegin Seher Karatepe hat in einem Interview noch einmal einen spannenden Einblick in das Projekt gewährt. HIER das ganze Interview.

 

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben“

Kontakt

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