Durch individuelle Beratung vor Ort kann die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von geflüchteten Menschen gefördert und unterstützt werden.

Die Landesinitiative "Gemeinsam Klappt's" fördert durch das Teilhabemanagement den Integrationsprozess junger Menschen, die sich im Status der Duldung oder Gestattung befinden.

In Nordrhein-Westfalen leben ca. 23.000 geflüchtete Menschen, die in den Kommunen nur geduldet oder gestattet sind. Dieser Zielgruppe bleiben Angebote in Bezug auf Arbeitsmarktintegration, Weiterbildung, Weiterqualifizierung sowie Beratungsstrukturen oftmals verwehrt.

Teilnehmer zwischen 18 und 27 Jahren,

  • deren Aufenthaltsstatus geduldet oder gestattet ist,
  • die keinen Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch haben,
  • die nicht der Schulpflicht unterliegen,
  • die nicht an Sprach- oder Integrationskursen teilnehmen.

Seit November 2019 nehmen die Pädagogen des Sozialwerks in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, Sozialarbeitern und Akteuren im Bereich der Migration und Jugendhilfe den Kontakt auf.

Ziel ist

  • die individuelle Beratung und Unterstützung in Hinblick auf Ausbildung und Arbeit
  • Entwicklung von Perspektiven zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe und
  • die Erarbeitung neuer Chancen

Grundsätzlich können im Rahmen des Beratungsprozesses auch alle anderen Lebensbereiche in den Blick genommen werden.

Sarah Neumann, Teilhabemanagerin

Khalil Raslilo, Teilhabemanager

Das Beratungsbüro des Teilhabemanagements befindet sich im DIZ (Dürener Integrationszentrum) in der Josef-Schregelstr. Str. 31 in Düren. Neben einer offenen Sprechstunde werden hier auch Beratungsgespräche angeboten.

 

 

Das Teilhabemanagement im Rahmen von „Gemeinsam Klappt’s“ ist ein wesentlicher Förderbaustein der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Die Landesregierung hat sich 2019 mit der Initiative Durchstarten in Ausbildung und Arbeit, dieser Thematik angenommen, um mit Hilfe spezieller Förderangebote Menschen mit individuellem Unterstützungsbedarf bei Ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit zu unterstützen. Sprache, (Aus)Bildung und Arbeit sind der Schlüssel für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und damit unabdingbar für eine gelingende Integration.

Die Koordinierung des Programms erfolgt über das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Düren.