Benachteiligte junge Menschen tendieren dazu, antidemokratischen Gruppierungen Gehör zu schenken

Bei Radikalisierungstendenzen ist es wichtig, die jungen Erwachsenen zu erreichen, wenn wir sie für demokratisches Handeln und Denken gewinnen wollen.

Die Praxis der Jugendsozialarbeit zeigt, dass benachteiligte jungen Menschen dazu tendieren, antidemokratischen Gruppierungen Gehör zu schenken und von populistischen Meinungsbildern beeinflusst werden. In allen Fällen von Radikalisierungstendenzen ist es relevant, diese jungen Erwachsenen zu erreichen, wenn wir sie für demokratisches Handeln und Denken gewinnen wollen.
Gemeinsam mit vier Partnerorganisationen stellt sich das Sozialwerk diesem Problem entgegen. Die bisherigen Erfahrungen der beteiligten Partner zeigen, dass bestehende Interventionsmöglichkeiten in Ansätzen vorhanden sind, häufig aber nicht effektiv genug, um benachteiligte junge Menschen zu erreichen.

Ziel von REACH YOUth ist es, die effektivsten Interventions-Instrumente zu antidemokratischen Tendenzen in den Partnerländern zu ermitteln und zu einem Trainingsset zusammenzuführen. Dieses „Democracy Intervention Set“ soll europaweit zum Einsatz kommen und Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit befähigen, als neues, aktivierendes und interkulturell ausgelegtes Trainingsset in ihrer Arbeit zu nutzen.

Primäre Zielgruppen:

  • Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit, welche mit benachteiligten jungen Menschen arbeiten
  • Entscheidungsträger  in der Jugendsozialarbeit, bei Berufsbildungsanbietern und Fachhochschulen im Bereich Sozialwesen,

Indirekte Zielgruppen:

  • Benachteiligte junge Menschen, die durch antidemokratische, populistische, sowie radikalisierende Tendenzen beeinflusst sind
  • junge Menschen, die durch bestehende Methoden nur unzureichend erreicht werden
  • Bildungspolitische Entscheidungsträger, die für die Implementierung von Angeboten zur beruflichen Bildung (VET) oder im Bereich der Erstausbildung im Sozialwesen (HE Sektor – Fachhochschulen/Universitäten) verantwortlich sind.

Projektpartner:

Maßgeblich für die Auswahl der Partner sind ihre projektrelevanten Kompetenzen und Erfahrungen und die bisherigen guten Kooperationserfahrungen in den anderen EU-Projekten.

 

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