Junge Menschen in Nord-Düren haben eine neue Anlaufstelle

JUST Nord ist das Dürener Projekt im Rahmen des Programms JUGEND STÄRKEN im Quartier

 

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Das Programm Jugend Stärken im Quartier unterstützt Kommunen dabei, Angebote für junge Menschen zur Überwindung von sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen am Übergang von der Schule in den Beruf zu entwickeln. Das Programm kombiniert verschiedene sozialpädagogische Hilfsangebote, die passgenau entsprechend der Bedarfslage der Zielgruppe im Fördergebiet ausgestaltet werden.

•  Das Projekt wird in zwei Fördergebieten umgesetzt – Düren Nord und Düren Süd-Ost – beides Stadtteile, die geprägt sind von hoher Arbeitslosigkeit

• Jungen Menschen in diesen Fördergebieten wird eine Integration in Ausbildung erschwert – ihnen fehlt es an Perspektiven, Unterstützungsmöglichkeiten und positiven Erlebnisräumen

• Das Projekt zielt auf die sozialräumliche Einbettung von Jugendhilfemaßnahmen zur Unterstützung einer sozialen, nachhaltigen Stadt- und Ortsteilentwicklung

Das Projekt:

JUST Nord ist eine Kontakt- und Lotsenstelle zur schulischen und beruflichen Integration und kombiniert folgende Angebote:

  • offene Anlauf- und Clearingstelle mit dem Angebot eines anschließenden individuellen Case Managements
  • Straßensozialarbeit: niedrigschwelliges, freiwilliges Angebot, dass den Jugendlichen in ihrer Lebenswelt begegnet und Kontakte knüpft
  • Clearing: Kurzberatung, Einzelfallberatung, Unterstützungsangebote
  • Case-Management: zeitlich und inhaltlich individuell gestaltbare langfristige Begleitung
  • Unverbindliches, sanktionsfreies Angebot, Jugendliche können das Angebot nach Bedarf wahrnehmen
  • Kooperation mit dem Projekt Straßensozialarbeit; den Schulen; dem Mikroprojekt; dem Sozialraumteam des Jugendamtes; der Offenen Jugendarbeit; dem Jugendmigrationsdienst und dem Kommunalen Integrationszentrum

Ziele:

  • Entwicklung neuer Perspektiven und Möglichkeiten mit den Jugendlichen
  • Aktivierung und Begleitung bei der weiteren Lebensplanung
  • Überwindung von sozialer Benachteiligung und individueller Beeinträchtigung am Übergang Schule-Beruf
  • Vernetzung und Erweiterung von Förderangeboten und Unterstützungsstrukturen im Quartier

Zielgruppe:

  • Jugendliche zwischen 12 und 27 Jahren, die
  • arbeitslos sind die Ausbildung abgebrochen haben
  • Abschlussklassen/ auch Berufskollegs besuchen
  • die Schule verweigern oder schulmüde sind
  • in problematischen Familiensituationen leben
  • sozialintegrative Problemlagen, Migrationshintergrund oder besonderen Integrationsbedarf haben
  •  Jugendliche, die bisher nicht erreicht wurden/sich bestehenden Angeboten verweigern.

Im Stadtteil sind sie bereits bekannt: Britta Roszinszky und René Langenfeld

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Das Team: (von links) Stefan Henke, Claudia Geich, Britta Roszinszky, René Langenfeld

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Das Projekt wird in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Düren durchgeführt und gefördert durch:

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Ziel der Europäischen Union ist es, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Der Europäische Sozialfonds (ESF) verbessert die Beschäftigungschancen, unterstützt die Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei.