„Kein Abschluss ohne Anschluss“, Unterstützung für die bewährte Landesinitiative läuft weiter

Schüler und Schülerinnen ab Klasse 8 nehmen an Potenzialanalysen teil und können sich dannach in drei Berufsfeldern praktisch erproben.

von li: Thomas Bindemann DGA, Bürgermeister Paul Larue, Charlotte von Werder low tec, Christian Siebertz Sozialwerk, Staatssekretär Thomas Rachel, Prof. Dr. Kurt Schroeder Sozialwerk, Brigitte Turski FAW, Martina Lichey-Rotter Sozialwerk

Der parlamentarische Staatssekretär im Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel, MdB, überreichte im Beisein von Bürgermeister Paul Larue die Förderbescheide in Höhe von 173.220 Euro für Maßnahmen der Berufsorientierung. Am Standort Garnbleiche 16  in Düren erhielten die Vertreter des Trägerverbundes bestehend aus Sozialwerk Dürener Christen, Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA), low-tec gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft sowie die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) die Förderbescheide.
Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel machte sich vor Ort ein Bild, wie KAoA umgesetzt wird. „2019 ist das Jahr der beruflichen Bildung“. In seiner Ansprache betonte Thomas Rachel weiter:
„dass die akademische und die berufliche Bildung gleichwertige Bildungskarrieren eröffnen. Und wir wollen, dass jeder die berufliche Richtung einschlägt, die zu ihr oder ihm passt. Dies gilt für alle Schülerinnen und Schüler, für diejenigen mit besonderem Unterstützungsbedarf und auch für die Leistungsstarken an Gymnasien. Dieses Spektrum berücksichtigen das Sozialwerk Dürener Christen mit seinen Kooperationspartnern und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft in vorbildlicher Weise.“
Gefördert werden Schülerinnen und Schüler im Kreis Düren, die an der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) teilnehmen. Die 2012 gestartete Initiative hat zum Ziel, den Übergang von der Schule in den Beruf systematisch vorzubereiten. Schülerinnen und Schüler werden frühzeitig dabei unterstützt, sich ihrer Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden. Sie nehmen ab Klasse 8 an einer Potenzialanalyse teil und können sich danach praktisch in mindestens drei Berufsfeldern erproben. Der Trägerverbund bietet dafür insgesamt 14 verschiedene Berufsbereiche an. Die Mittel werden aus dem Berufsorientierungsprogramm des BMBF bereitgestellt.

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